Gesund Golfen


Hier finden Sie zahlreiche Infos zum Thema Golf & Gesundheit.

Was ist ein PGA-Health Pro?

Als PGA Health Pro bin ich in der Lage, körperliche Defizite meiner Schüler zu erkennen und darauf im Training einzugehen, Training und Therapie in Einklang zu bringen und das Training gesundheitsorientiert zu gestalten.

Schmerzfrei golfen mit einem PGA Health Pro!

– Mit Rückenproblemen schmerzfrei golfen – wie sieht das konkret aus?
– Worauf ist beim Training von Spielern mit z.B. Hüftproblemen zu achten?
– Welche Kräfte wirken beim Golfschlag und wie wirken sie sich auf den Bewegungsapparat aus?
– Welche Belastungsgrenzen gibt es für Kinder, Leistungssportler und Senioren?

Das sind einige von vielen Fragen mit dem sich ein PGA Health Pro beschäftigt.

Unser Sportmediziner

In Zusammenarbeit mit Dr. med. Holger Herwegen lautet unsere Mission “Schmerzfrei golfen”! Viele Golfer spielen diesen wunderschönen Sport leider mit Schmerzen. Wir sind bestrebt, dass Sie schmerzfrei golfen. Wir gehen auf körperliche Defizite im Training ein, bringen Training & Therapie in Einklang und gestalten Ihr Training gesundheitsorientiert.

Die richtige Technik ist entscheidend!

Eine nicht korrekte Ausführung des Golfschlages kann auf Dauer zu Schädigungen führen. Welche enormen Kräfte im Schwung freigesetzt werden, können Sie unter Golf-Fakten erfahren. Mit meiner fundierten PGA Health Pro Ausbildung bin ich in der Lage, Ihren Golfschwung biomechanisch so zu optimieren, dass die entsprechende Schmerzregion entlastet wird – damit können Sie vielleicht nahezu schmerzfrei golfen.

Haben Sie Beschwerden?

Ich empfehle Ihnen Ihren ärztlichen Befund zur Unterrichtsstunde mitzubringen. Gemeinsam werden wir die notwendigen Korrekturen durchführen, damit Sie vielleicht bald schmerzfrei golfen können!
Wählen Sie beim Buchen der Golfstunde “Schmerzfrei golfen” aus.

Regelmäßige Fortbildungen

Um den Titel des PGA Health Professional tragen zu dürfen und den hohen Ausbildungsstandard aufrecht zu erhalten, muss ich alle zwei Jahre der Verlängerungslehrgang zum PGA Health Pro besucht werden. In dieser Fortbildung erfährt man alle neuesten Erkenntnisse und Studien zu dem Thema Golf & Gesundheit.

Wussten Sie, dass nach einer Studie nur 9% der Golfer schmerzfrei sind?

Gratulation, falls Sie zu den 9% gehören!
Um auf Nummer sicher zu gehen, dass das auch weiterhin so bleibt, sollten Sie sich vorbeugende Verhaltensweisen aneignen wie z.B. optimales Aufwärmen, richtiges Dehnen oder eine wirbelsäulenschonende Schwungtechnik.

Wird die Wirbelsäule überhaupt belastet beim Golfschwung?

Ja sogar sehr. Die Druckbelastung durch den Schwung entspricht dem achtfachen des eigenen Körpergewichts! Durch eine wirbelsäulenschonende Schwungtechnik lässt sich diese Druckbelastung reduzieren! Andererseits wirkt sogar beim Laufen bei jedem Aufsetzen das 6- bis 8-fache des Körpergewichts auf den Rücken, und die Bandscheiben. So gesehen, wirken fast bei allen Sportarten Belastungen auf den Rücken. Wichtig ist, dass dieser fit ist und keine fatalen Technikfehler durchgeführt werden.

Sie leiden bereits unter körperlichen Problemen und Einschränkungen?

Hier finden Sie zahlreiche Berichte, unter anderem über den Golferellenbogen, Golf mit Diabetes oder Arthrose, nach einem Schlaganfall und vieles mehr.

Morbus Parkinson

Parkinson ist eine Nervenkrankheit, bei der es zu einer Störung der willkürlichen und unwillkürlichen Bewegungsabläufe kommt. Zunächst kommt es zur Bewegungsarmut, später dann sogar zur Bewegungslosigkeit.

Das Dopamin fehlt

Durch das fehlende Dopamin tritt das typische Zittern auf. Medikamente sollen den mangelhaften Dopaminwert ausgleichen. Im Gehirn tritt ein anhaltender Verlust von Nervenzellen auf. Besonders die Basalganglien werden abgebaut, deren Hauptfunktion die Kontrolle von Bewegungsabläufen ist.

Ist Golf eine geeignete Sportart?

JA, ganz klar! Durch das Golfspiel können die Lebensqualität und die Lebenserwartung erheblich gesteigert werden. Die Muskelkraft und –spannung lässt nicht so schnell nach. Vorteilhaft neben der sportlichen Bewegung ist eine fettarme Ernährung und dass man ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt!

Keine Heilung bislang möglich

Zwar ist eine gänzliche Heilung von Parkinson bisher nicht möglich. Bei richtiger Behandlung kann der geistige und motorische Verfall auf mehr als 20 Jahre hinausgezögert oder verlangsamt werden. Durch das Golfspielen bleibt die Selbstständigkeit solange wie möglich erhalten.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine chronische Erkrankung des Knochens, wodurch dessen Stärke abnimmt. Durch Substanzverlust werden die Knochen immer zerbrechlicher.

Kann ich mit Osteoporose Golf spielen?

JA! Golfspielen hilft bei der Vorbeugung und Milderung von Osteoporose! Durch regelmäßiges Golfspielen verbessern Sie nicht nur allein Ihren allgemeinen Gesundheitszustand, sondern Ihre Knochen können auch einen Stoß besser vertragen, weil die Knochendichte durch sportliche Aktivität zunimmt.

Außerdem macht es auch noch Spaß - durch die Natur zu spazieren, frische Luft einzuatmen und dem kleinen Ball hinterher zu jagen. Gesunde Ernährung mit Kalzium und Vitamin D (durch Tageslicht) hilft zusätzlich bei der Vorbeugung und Milderung von Osteoporose! Der Vorteil von Golf ist, dass die Intensität gering gehalten werden kann - Sie brauchen nicht außer Atem zu kommen. Durch das Golfspiel verbessert sich Ihre Ausdauer und Ihre Muskelkraft, das Risiko für Übergewicht, Zuckerkrankheiten sowie Herz- und Gefäßkrankheiten wird reduziert.

Gleich loslegen mit Golf?

Wenn Sie schon seit geraumer Zeit nichts getan haben, dann ist ein ruhiger Anfang sehr wichtig! Eine Rücksprache mit Ihrem Arzt ist empfehlenswert, denn er kennt am besten den Schweregrad Ihrer Osteoporose.

Golftechnik anpassen

Auch das Ausrichten Ihrer Schlagtechnik an Ihre Osteoporose ist möglich und empfehlenswert! Teilen Sie mir dies bitte bei der Trainerstunde mit, gemeinsam werden wir den richtigen Schwung für Sie finden, damit Ihre Knochen stark bleiben!

Rückenschonend Golfen

Golf kann man auch mit einer Wirbelsäulenerkrankung spielen - man sollte sich aber einen rückenfreundlichen Golfschwung aneignen. Auch wenn Ihr Rücken beim Golfen schmerzt, lässt sich das Problem womöglich mit einer rückenschonende Technik beseitigen, denn richtig ausgeführt ist Golf keineswegs ein ungesunder Sport. So lässt sich Golf ohne Probleme bis ins hohe Alter spielen. Auch präventiv macht eine rückenschonende Technik sehr viel Sinn!

 
„Ich habe dieses Spiel so sehr geliebt, dass ich jeweils kaum erwarten konnte, bis die Sonne aufgeht und ich wieder auf den Platz hinaus könnte."
Ben Hogan

 

Bei folgenden Wirbelsäulenerkrankungen/Zustände ist Golfspielen möglich!

Einige davon sind:
Gelenkschmerzen
Übermäßige Beweglichkeit
Wirbelgleiten
Bandscheiben-Vorwölbung
Zustand nach Bandscheiben-Vorfall
Wirbelarthrose
Zustand nach Bandscheiben OP
Rückenmarksenge
Knochenstrukturverlust
Muskulärbedingte Wirbelsäulenerkrankung
Entzündliche Wirbelsäulenerkrankung mit Einsteifung
Mit der richtigen Technik vermindern Sie die Belastungen auf Ihre Wirbelsäule enorm. Es lassen sich dabei weiterhin maximale Schlagweiten erzielen, sofern die kinetische Kette richtig ausgeführt wird. Wir helfen gerne dabei!
*Wählen Sie bei Trainingsinhalt: Schmerzfrei Golfen

Typische Angaben bei Beschwerden sind

Ausstrahlende Rückenschmerzen
Hier ist unbedingt Vorsicht geboten. Spielen Sie nicht weiter Golf, Lähmungsgefahr! Sofort einen Arzt aufsuchen!

Lokale Rückenschmerzen
Muskulärbedingte Beschwerden, oft Zerrungen.
Die Beschwerden entstehen bei Bewegung und können sich beim Golf verstärken. Gelenkbedingte Beschwerden sind meist verursacht durch Verschleißerscheinungen. Beschwerden werden beschrieben als Steifigkeit/ Anlaufschmerzen. Diese Rückenbeschwerden bessern sich typischerweise in Bewegung, also auch beim Golf.

Welche Bereiche lassen sich lindern?

Aus der medizinischen Sicht lassen sich

HWS (Halswirbelsäule)
BWS (Brustwirbelsäule)
LWS (Lendenwirbelsäule)

Beschwerden durch einen rückenschonenden Schwung stark lindern und sogar schmerzfreies Golfen ist möglich.
Lassen Sie sich schwungtechnisch durchchecken!
Das Mitbringen ihres Befundes in die Trainerstunde ist notwendig.

Golf nach Schlaganfall

Golf ist der optimale Sport für Rehabilitation und eine sehr erfolgreiche Therapiemaßnahme, besonders für Schlaganfall-Betroffene. Golf beugt einer gesellschaftlichen und privaten Isolation nach einem Schlaganfall vor. Da Golf häufig in einer Gruppe gespielt wird, fördert das Spiel außerdem die soziale Komponente und die Kommunikation untereinander. Eine Studie an der Universität Regensburg belegt die positive Wirkung des Golfspielens! Durch die kognitiven sowie Konditions- und Koordinations-Aspekte des Ballspiels wird das Gehirn dabei unterstützt verlorengegangene Kapazitäten zu reaktivieren.

Mit dem ParaMotion ist das Golfspielen möglich

Vorteile zusammengefasst

Vorbeugung gesellschaftlicher und privater Isolation
Fördert soziale Kontakte und Kommunikation
Verbessert die Koordination und Kondition
Unterstützt die Rehabilitation
Verbessert die Konzentrationsfähigkeit
Verbessert die Körperkontrolle
Steigert das Wohlbefinden
Verbessert die Gleichgewichtsfähigkeit
Denken Sie bitte daran, dass Golf eine gewisse körperliche Belastung ist. Bevor Sie loslegen sprechen Sie mit ihrem behandelnden Arzt darüber.

Was ist Diabetes?

Bei Diabetes kann der Körper den Blutzucker nicht mehr selbstständig im Gleichgewicht halten, weil eine ungenügende oder keine Produktion von Insulin stattfindet.

Es wird beim Diabetes mellitus grundsätzlich zwischen zwei Formen unterschieden:

Typ 1 Diabetes

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung die häufig im Kindes- und Jugendalter vorkommt, sie kann aber grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Es ist eine Krankheit, die durch eine Störung des Immunsystems verursacht wird. Infolgedessen gibt es einen absoluten Mangel an Insulin. Aufgrund dieses Mangels an Insulin, können die Zellen nur unzureichend Glukose aufnehmen. Dadurch bleibt zuviel Glukose im Blut. Diabetes Typ 1 wird oft nach Beschwerden festgestellt, die durch einen zu hohen Blutzuckerspiegel im Blut (Hyperglykämie) verursacht wurden. Diese Beschwerden sind: Durst, verstärkter Harndrang, Mundtrockenheit sowie ein mattes, schläfriges Gefühl. Diese Beschwerden entstehen in der Regel bei einem Blutzuckergehalt von mehr als 10 Mmol/Liter. Normwert liegt bei 3,9 – 7,8 Mmol/Liter.

Typ-2-Diabetes

Diabetes Typ 2 ist die häufigste Form der Diabetes - 200 Kinder erkranken jedes Jahr an Diabetes vom Typ 2. Etwa 95% der Menschen mit Diabetes haben diesen Typ. Hierbei handelt es sich oft um eine Kombination der folgenden Faktoren: die Produktion von Insulin im Körper setzt langsam ein und der Körper reagiert weniger empfindlich auf Insulin. Letzteres nennt man Insulinresistenz. Verantwortlich sind hierfür in erster Linie Übergewicht und Bewegungsmangel.

In Deutschland gibt es ca. 650.000 Golfspieler. Davon sind über 15% der über 55-jährigen Golfspieler Diabetiker. In etwa derselbe Prozentsatz weiß noch nichts von ihrer Erkrankung oder steht kurz vor dem Ausbruch der Krankheit. Der unwissende Teil der Golfer, die an dieser Krankheit leiden, klagen darüber, dass Sie ca. ab Bahn 13 schlapp machen und sich jedes Mal mit der Erkenntnis befriedigen müssen: „Es war nicht mein Tag.“ Denn sie wissen ja nicht, dass der Abbau der Leistung mit der Erkrankung zusammenhängt. Da wenigstens jeder 10. Golfer Diabetiker ist und diese Erkrankung sein Spiel wesentlich beeinflussen kann, ist es wichtig sich mit diesem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen.

Insulintagesdosis muss angepasst werden

Auch ein Großteil der wissenden Golf-Diabetiker – meistens in der Anfangsphase des Insulinspritzens – vergessen ihre Insulintagesdosis der mehrstündigen körperlichen Belastung beim Golf anzupassen und geraten ab den zweiten neun schnell in eine Unterzuckerung.

Diabetisches Fußsyndrom

Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel kommt es zu Gefäßschäden, Durchblutungsstörungen und Ausfall der Nerven in Beinen und Füßen. Diese Einschränkungen, medizinisch als "diabetisches Fußsyndrom" bezeichnet, führen dazu, dass schon kleinste Fußverletzungen zu Komplikationen führen können. Nicht nur die Wundheilung ist bei Diabetikern deutlich schlechter, ihre eher trockene Haut neigt auch stärker zu Verletzungen. Das Gefährliche ist allerdings, dass durch die Nervenschädigungen, Verletzungen nur spät oder auch gar nicht wahrgenommen werden Bis der Diabetiker dann endlich zufällig sieht, dass seine Füße verletzt sind, kann bereits eine gefährliche Infektion entstanden sein, die dann leider nicht immer geheilt werden kann. Diabetiker sollten sich grundsätzlich ein- bis zweimal pro Jahr vom Experten durchchecken lassen, damit Sie lebenslang Golfen können.
Das richtige Schuhwerk und passend ausgewählte Socken sind unverzichtbar, um ein Leben lang gesund zu Golfen.

Diabetikersocken

Diabetikersocken sind aus gekämmter Baumwolle. Diese sind saugfähiger als normale Baumwolle und zudem bis 60 Grad waschbar. Die Gesundheitssocken sind von Hand gekettelt, d. h. im Bereich der Zehen können keine Druckstellen entstehen. Dank einer speziellen Stricktechnik sind die Socken im Bund ohne einengende Gummifäden gearbeitet und dennoch rutschfest. Das CE-Zeichen auf der Packung bürgt dafür. Besonders hervorzuheben sind die Varianten mit Silberfäden. In diese sind an der Innenseite deutlich sichtbar Silberfäden eingearbeitet, die einen Silberanteil von bis zu 20 Prozent enthalten. Das unterscheidet sie von anderen Gesundheitssocken, die lediglich Silberionen enthalten. Des Weiteren sorgt die Verwendung hochwertiger Baumwolle für die Atmungsaktivität der Gesundheitssocken. In Kombination mit den verwendeten multifunktionalen High-Tech-Garnen wirken die Gesundheitssocken zudem

antibakteriell, d. h., sie wirken bakterizid = keimabtötend
antimikrobiell, d. h., sie reduzieren die Vermehrungsfähigkeit und Infektiosität von Mikroorganismen fungizid, d. h., sie beugen Fußpilz vor
geruchshemmend, d. h., sie eignen sich auch für Menschen, die unter übermäßiger Schweißproduktion (Hyperhidrose), umgangssprachlich Käsefüße leiden

Druckmessstrümpfe für Diabetiker

Ein neuartiger Messstrumpf von Fraunhofer-Forschern soll künftig vor Wunden schützen. Das integrierte Sensorsystem warnt bei zu hoher Druckbelastung.

Bild: www.fraunhofer.de

Das Schmerzempfinden ist deutlich herabgesetzt

Bei gesunden Menschen sorgen die Nervenbahnen bei längerem Stehen dafür, dass sich das Gewicht automatisch von einem Fuß auf den anderen verlagert – Diabetiker merken hingegen nicht, dass ihre Zehen, Fersen oder Ballen zu stark belastet werden, da ihr Schmerzempfinden deutlich herabgesetzt ist. Der Fuß wird nicht entlastet, unbemerkt können Druckgeschwüre entstehen. Schon kleine unebene Stellen oder der Druck des Schuhs auf den Fuß können zu offenen Wunden oder Schädigungen am Gewebe führen.

Spezial-Strumpf mit integrierten Sensoren

Damit sich schlecht heilende Wunden gar nicht erst bilden, haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg mit Unterstützung von Industriepartnern und Kollegen des Fraunhofer-Instituts für integrierte Schaltungen IIS in Erlangen, einen Spezial-Strumpf mit integrierten Sensoren entwickelt. Insgesamt 40 sehr dünne, die elktrische Elastomersensoren messen die Druckbelastung und -verteilung bei Diabetes-Patienten und übernehmen so die Funktion der Nerven. Die Sensoren sind an der Strumpfsohle, der Ferse, dem Fußspann und dem Knöchel angebracht und zeichnen die Signale daher dreidimensional auf. Da sich das Messsystem kostengünstig in Serie herstellen lässt, soll es nicht mehr als 250 Euro kosten. Die Messdaten sollen per Funk an ein Smartphone oder Tablet übertragen werden, dass dem Diabetes-Patienten anzeigt, ob er seine Fußhaltung oder Belastung ändern soll.

Mindestens eine halbe Stunde pro Tag

Diabetiker sollten versuchen, sich mindestens eine halbe Stunde pro Tag sportlich zu betätigen. Dauer, Intensität und Häufigkeit soll allmählich gesteigert werden. Sich zusammen mit anderen auf dem Golfplatz zu bewegen, bereitet vielen besonders Spaß und motiviert sehr. Wichtig ist aber, wenn Sie sich für das Golfspiel entscheiden, Rücksprache mit Ihrem Arzt zu treffen.

Folgende Punkte sollten beachtet werden:
Unterrichten Sie Ihren Golflehrer von Ihrer Diabetes
Bei intensivem Training oder Golfrunden sind Selbstkontrollen notwendig
Passen Sie nach dem Ergebnis der Selbstkontrolle Ihre Ernährung und Insulin oder Tabletten an
Tragen Sie gute Golfschuhe
Sorgen Sie dafür, dass Sie schnell verwertbare Zucker bei sich haben (zum Beispiel Traubenzucker, Erfrischungsgetränk, Orangensaft, Hy-Power)
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Füße auf kleine Wunden
Injizieren Sie vorzugsweise nicht in Körperteile, die beim Golf aktiv sind
Lassen Sie Verletzungen und kleine Wunden gut behandeln! Sorgen Sie immer dafür, dass Sie zum Beispiel Süßigkeiten, Traubenzucker, Hy-Power (Traubenzuckerlösung) und/oder ein Erfrischungsgetränk in Ihrer Tasche haben.

Golfreisen mit Diabetes

Die Frage des Insulintransports ist bei Golfreisen sehr wichtig. Da nicht alle Fluggesellschaften garantieren können, dass die Temperatur in ihren Frachträumen über dem Gefrierpunkt bleibt, empfiehlt es sich das Insulin mit einer ärztlichen Bescheinigung im Handgepäck mitzuführen.

Bild: www.diabetes.ascensia.de

Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Sicherheitsbestimmungen für Airlines und Flughäfen ändern und verschärfen. Deswegen sollten Sie sich vor Reisebeginn nach den aktuellen Vorschriften erkundigen.

Das optimale Blutzuckermessgerät für das Golfspiel

Wie funktioniert Free Style Libre?
Ein kleiner Sensor, den man an den Körper anlegt, misst und speichert permanent den Blutzuckerwert. Dieser Sensor wird Tag und Nacht getragen. Die Tragedauer beträgt bis zu 14 Tage! Danach muss der Sensor neu angelegt werden. Dieser Sensor ist wasserdicht und kann jederzeit beim Golf getragen werden. Zum Testen des Blutzuckerspiegels, muss das Lesegerät an den Sensor gehalten werden – sekundenschnell erhalten Sie das Ergebnis. Das Scannen funktioniert auch, wenn Sie Kleidung tragen. Sie erhalten dadurch aktuelle Blutzuckerwerte, die Daten der letzten 8 Stunden und einen Trendpfeil, der angibt, in welche Richtung sich Ihr Glukosewert bewegt. Welchen

Vorteil hat Free Style Libre für das Golfspiel? Durch den Trendpfeil des Blutzuckerspiegels ist ein rechtzeitiges Vorbeugen auf dem Golfplatz und auch beim Trainieren möglich. Somit sind Leistungseinbrüche ausgeschlossen! Durch die unauffällige und anwenderfreundliche Bedienung ist Free Style Libre das perfekte Blutzuckermessgerät für Ihre nächste Golfrunde.

 
„Ein niedriges Handicap ist nicht das Ein und Alles. Der Golfer braucht auch eine liebevolle Ehefrau, der er den ganzen Abend lang seine Golfrunde erzählen kann."
Pelham Grenville Wodehouse
 

 

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine chronische, schmerzhafte und zunehmend funktionsbehindernde Gelenkveränderung. Arthrose kann fast alle Gelenke betreffen. Es handelt sich um eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der es zunächst zu einem Verschleiß des Knorpels und später auch zu Veränderungen am Knochen kommt.

Man unterscheidet zwischen einer

Primären Form

Bei der primären Form der Arthrose ist keine klare Ursache zu erkennen. Am häufigsten führen Fehlbelastungen im Laufe der Jahre zur ungleichmäßigen Abnutzung der Gelenke und so zu Schmerzen bei Bewegung. Sekundären Form

Sekundäre Form

Die sekundäre Form der Arthrose ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ursache bekannt ist. Häufig sind Traumata oder Unfälle sowie angeborene Fehlstellungen ausschlaggebend dafür, dass die Gelenke ungleich abgenutzt werden und Knochen auf Knochen reibt. ​

Golf bei Arthrose Golfspielen ist für die meisten Menschen mit Arthrose möglich und steigert die Bildung von „Gelenkschmiere“. Der Gelenkknorpel ist eine komplexe Gewebestruktur mit einem hohen Wassergehalt. Der Knorpel braucht ein gewisses Ausmaß an Bewegung, sowie eine Be- und Entlastung, damit er sich ausquetschen und vollsaugen kann wie ein Schwamm. Das Gehen auf dem Golfplatz mit seiner sogenannten Wechseldruckbelastung ist somit sehr positiv. Durch die vergleichsweise geringe, aber dennoch sinnvolle Belastung und ein gewisses Maß an Beweglichkeit ist das Golfspiel sogar eine nahezu ideale Sportart für betroffene Patienten.

Worauf ist beim Golfen zu achten?

Ein arthrotisches Gelenk soll bewegt, aber nicht überbeansprucht werden. Golf ist dafür sehr gut geeignet, da keine hohen Stoßbelastungen auftreten. Für betroffene Golfer bedeutet dies, dass an Schmerztagen nicht unbedingt die Runde zu Ende gespielt werden sollte, da Verschlimmerungen der Arthrose drohen. Typisch für die Arthrose, egal an welchem Gelenk, ist der so genannte Anlaufschmerz nach einer Ruhephase. Das Gelenk muss sich erst wieder „einlaufen“, umso wichtiger ist es ein optimales Aufwärmprogramm zu haben. Bei älteren Patienten sind manchmal auch die Fingergelenke (Fingerarthrose) betroffen. Ursachen sind charakteristische Knötchenbildungen an den Fingergelenken. Für die Fingerarthrose gibt es spezielle Golfgriffe um die Vibration zu dämpfen und somit den korrekten Schwung zu fördern.

Sie haben Arthrose und möchten mit dem Golfen beginnen?

Kein Problem kommen Sie zu mir, damit Sie Ihren individuellen modifizieren Golfschwung erlernen um Ihre Gelenke zu schonen. Ergänzend zum Golftraining erhalten Sie einen Trainingsplan von mir, um die Muskeln des betroffenen Gelenkes zu stärken. Zusätzlich erhalten Sie Übungen, um die Mobilität Ihres Gelenkes zu erhalten und zu verbessern.

Sie sind bereits Golfer und Ihre Arthrose macht Ihnen zu schaffen?

Durch eine genaue Schwunganalyse und Ihrem medizinischem Befund werde ich den Golfschwung durch minimale Veränderungen so optimieren, dass das vorgeschädigte Gelenk nicht mehr so stark belastet wird. Nehmen Sie Ihren medizinischen Befund mit und vereinbaren Sie eine Stunde - gemeinsam starten wir durch!

Sie sind bereits Golfer und Ihre Arthrose macht Ihnen zu schaffen?

Durch eine genaue Schwunganalyse und Ihrem medizinischem Befund werde ich den Golfschwung durch minimale Veränderungen so optimieren, dass das vorgeschädigte Gelenk nicht mehr so stark belastet wird. Füllen Sie den Anamnesefragebogen aus, nehmen Sie Ihren medizinischen Befund mit und vereinbaren Sie eine Stunde - gemeinsam starten wir durch!

 

Sie brauchen einen Sportmediziner, der weiß worauf es ankommt?

Golf Medicus ist der richtige Ansprechpartner
 

 

Einfluss der Ernährung auf die Arthrose

Jahrelang schlechte Ernährung und ungesunde Lebensführung haben einen großen Einfluss auf die Entstehung von Arthrose. So soll der Genuss von tierischen Eiweißen, ungesunden Fetten, Getreideprodukten (wie Back- und Nudelwaren) sowie Fertiggerichten mit synthetischen Lebensmittelzusätzen, die Entstehung von Arthrose durch eine Übersäuerung des Organismus begünstigen. Starker Stress und eine mangelnde Bewegung oder falsche Belastung sind ebenfalls Auslöser für eine Arthrose.

Arthrosegrechte Ernährung beim Golf

Wenn Sie die Beschwerden beim Golfen durch die Arthrose lindern oder dem weiteren Verlauf der Erkrankung entgegenwirken möchten, ist eine Ernährungsumstellung notwendig.

Folgende Lebensmittel sind besonders zu empfehlen:

Obst – nicht so gut: Zitrusfrüchte
Gemüse
Alle Dinkelprodukte
Kräuter und Rotbuschtee - Wichtig: ohne Aromazusätze und Zucker evtl. Honig.
Der häufige Verzehr von tierischen Fetten sollte gemieden werden, ebenso von Süßigkeiten, Zucker, Zitrusfrüchten, Kaffee und schwarzem Tee.


Ein Beispiel für eine Rundenverpflegung

Nach dem 6. Loch essen Sie einen Apfel. Nach Loch 9 ein Dinkelbrötchen belegt mit angedünstetem Gemüse, danach ein oder zwei Walnüsse bevor es losgeht. Gegen Ende noch eine Banane und währenddessen immer ausreichend trinken.
Eine allgemeine Ernährungsumstellung ist sehr ratsam, sollte aber mit Ihrem Arzt besprochen werden.

Der Handschuh für Arthrose

Dieser Golfhandschuh ist vom orthopädischen Handschuh-Experten BIONIC® entwickelt worden. Die Griffigkeit bei diesem Golfhandschuh wird durch anatomisch platzierte Einsätze erhöht, zusätzlich ist der Tragekomfort sehr angenehm. Die Einsätze fördern einen entspannten und gleichzeitig stabilen Griff.

Golfgriffe bei Fingerarthrose

Die Fingerarthrose-Golfgriffe haben folgende Vorteile:
Die Griffe sind sehr weich, um die Vibrationen zu dämpfen z.B. Winn Midsize Soft
Viele kleine Noppen fördern die Durchblutung
Mit den Arthrosegriffen wird der Handdruck geringer und der Release dadurch leichter
Eine neutrale Griffhaltung kann auch sehr entlastend für Ihre Fingerarthrose sein!

Arthrosegerechtes Schuhwerk

Sollten Sie bereits an Arthrose erkrankt sein, ist es wichtig auf die richtigen Schuhe zu achten. Diese haben beim Gehen einen großen Einfluss auf die richtige Fuß- und Kniebelastung. Es muss ein Schuhwerk ausgewählt werden, welches dicke, weiche Absätze aufweist, die eine stabile, dämpfende Funktion einnehmen. Das können beispielsweise Turnschuhe sein oder auch Schuhe mit ganz speziellen Pufferabsätzen. Harte Absätze sind hingegen weniger empfehlenswert.

Auf die Einlage kommt es an!

Leider gibt es keine speziellen Arthrose-Golfschuhe, aber auch mit der richtigen Einlage können Sie Ihre jetzigen Schuhe optimal verbessern. Die Einlagen wirken dämpfend und schonen die Gelenke. Seien Sie auch sehr vorsichtig mit den Spikes in Ihren Golfschuhen, da es die Belastung im Knie stark erhöht, vor allem wenn man viel von der Golfmatte spielt – besser sind Noppen. Durch die Noppen ist die Belastung auf dem Gras und vor allem von der Matte auf die unteren Extremitäten deutlich geringer und der sichere Stand auf dem Golfplatz ist trotzdem gewährt.

Der Stoßdämpfer muss funktionieren

Fußfehlformen sollten natürlich mit einer Einlage korrigiert werden, da das Fußgewölbe die Funktion eines Stoßdämpfers hat. Zur Vorbeugung, aber auch bei bereits vorhandenen Beschwerden ist eine orthopädische Einlage zwingend notwendig. Denn bei jedem Schritt entsteht eine Erschütterung, die sich über den Fuß bis zum Knie, zur Hüfte und zur Wirbelsäule auswirkt. Bei einer gesunden Struktur des Fußgewölbes können diese Erschütterungen gut abgefedert werden. Nicht aber, wenn das Fußgewölbe durch Verschleiß im Laufe der Jahre seine Struktur geändert hat. Dann ist die Federung eingeschränkt und die weiter oben gelegenen Gelenke werden zu stark beansprucht.
Mit einer modifizierten Schwungtechnik lässt sich die Belastung auf die unteren Extremitäten verringern!

Hauptrisikofaktoren für Arthrosen


genetische Faktoren (werden durch die Eltern festgelegt)
das Körpergewicht (Patienten mit Übergewicht haben ein sehr viel höheres Risiko an einer Arthrose - speziell an den Knie- oder Hüftgelenken - zu erkranken. Das höhere Gewicht belastet die Gelenke mehr und führt zu Fehlbelastungen.)
Mangelnde Bewegung
Leistungssportler
Berufsgruppen, die eine spezielle, gelenksbelastende Bewegung immer wieder durchführen
Fehlstellungen an den Gelenken (z.B. X-Beine oder O-Beine)

Arthrose-Vorsorge mit Golf

Die regelmäßige Bewegung regt den Stoffwechsel an und erhält ihn dadurch gesund – daher eignet sich Golf sehr gut als präventive Maßnahme gegen Arthrose. Durch regelmäßiges Golfen kann man Übergewicht vorbeugen bzw. mindern, da beim Golf viele Kalorien verbrannt werden –auf einer 18 Loch Golfrunde verbrennt man ab 1400 kcal. In Kombination mit einer gesunden Ernährung machen Sie alles richtig um gegen Arthrose vorzubeugen.

Golfarm & Tennisarm

Man bezeichnet bei dem so genannten Golfarm oder dem Tennisarm Schmerzsyndrome mit entzündlichen oder degenerativen Veränderungen im Bereich des Ellenbogens.
Spieler, die unter einem Golfarm leiden haben Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens, im Bereich des Knochenvorsprunges an dem die Sehnen ansetzen. Meist werden diese Schmerzen durch monotone Arbeitsabläufe mit den Händen oder ungewohnte Tätigkeiten verursacht, aber auch eine falsche Golftechnik/Griff sind Ursachen dafür. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Golflehrer, empfehle ich unbedingt als Erstes einen Arzt zu konsultieren. In weit über 90 Prozent der Fälle führen konservative Therapiemaßnahmen zum Erfolg. In einigen Fällen, beim chronischen Verlauf, ist eine operative Behandlung eventuell vonnöten.

Hilft Aufwärmen?

Aufwärmen allein stellt leider keine adäquate Maßnahme zur Vorbeugung eines Golf- und Tennisarms dar. Aufwärmen vor dem Spiel ist zwar für die restliche Muskulatur des Körpers wichtig, jedoch hat es fast keinen Einfluss auf die Belastbarkeit des Halteapparates beim Ellenbogengelenk innenseitig.

Maßnahmen bei vorhandenen Beschwerden eines Tennisarm & Golfarmes


Epicondylitis Spange entlastet die Muskelansätze
Überbeanspruchung und einseitige, wiederkehrende Belastungen des Armes sollte vermieden werden
Heben Sie Gegenstände so an, dass die Handinnenflächen zum Körper hin zeigen
Stärkende Übungen mit Handgewichten unter Ellenbogenspannung.
Dehnung des Unterarms (10 Minuten pro Tag) -eine Besserung tritt innert einigen Tagen bis Wochen ein
Strecken Sie den Arm vollständig aus, wobei die Handinnenflächen nach außen zeigen und greifen Sie dann die Fingerspitzen der ausgestreckten Hand mit der anderen Hand und ziehen Sie diese sanft zum Körper hin.
Kräftigung der Arm- und Schultergürtelmuskulatur an Geräten und Kleingeräten
In vielen Fällen ist eine falsche Schwungtechnik - beispielsweise ungünstiger Griff oder inadäquate Zugrichtung der Muskelsehnenansätze in der Schlagphase für die Beschwerden verantwortlich. Lassen Sie ihren Schwung durchchecken!

Allgemeine Gründe und Ursachen


falsche Technik wie z.B. ungünstiger Griff
tiefe Divots
schlechtes Material
inadäquate Zugrichtung der Muskelsehnenansätze in der Schlagphase
falsche Haltung (im Beruf , bei der Haus- und Gartenarbeit oder in der Freizeit)
rheumatologische Erkrankungen
einseitige Beanspruchung (z.B. bei Tastatur-, Mausbenutzung)


Mögliche andere Ursachen


Weichteilinfekt
Schleimbeutelinfekt
Arthrose
Rheuma
Impingement - Weichteileinklemmungen am Ellenbogen z.B. nach Unfall
Blockaden der Halswirbelsäule und Nervenengpässe
Golfspezifische Gründe und Ursachen

Mikrorisse im Sehnenansatz

Der Golf- und Tennisarm entsteht meistens durch Überbeanspruchung - insbesondere der Beugemuskulatur. Dadurch entstehen oft Mikrorisse im Sehnenansatz der Unterarmbeugemuskulatur am Ellbogen. Die Symptome und der Verlauf sind Druckschmerz an den betroffenen Muskelansätzen bzw. ausstrahlende, ziehende Schmerzen im gesamten Unterarm. Um der Entzündung und Reizung Zeit zur Heilung zu geben, wird auch hier strikte Entlastung und Ruhigstellen des betroffenen Armes empfohlen. Belastungspause bis zu mehreren Wochen. In dieser Zeit stehen die Lokalbehandlung und der muskuläre Aufbau im Vordergrund. Lokal stehen Kälte- und Salbenbehandlung mit entzündungshemmenden Komponenten zu Verfügung. Nach ausreichender Ruhepause widmet man sich der Schwungtechnik!

Ihren PGA Health Pro aufsuchen

Der Golfpro sollte Sie dabei begleiten um mögliche Fehler schnell vorzubeugen. Mit der Dehnung der Muskulatur sollte eine Verlängerung des Muskels angestrebt werden, um schmerzfrei zu bleiben.

Zu Beginn der Behandlung ist oft nur das kurze Spiel möglich. Unnötige Belastungen des Unterarmes werden vermieden. Der linke Arm beim Rückschwung sollte nicht völlig gestreckt werden, da es durch die Streckung des Armes zu einer stärkeren, muskulären Anspannung kommt. Meist wirkt die Akupunktur Massage nach Radloff bei diesem Krankheitsbild sehr schnell und anhaltend. In leichten Fällen können abschwellende und schmerzstillende Medikamente (Nichtsteroidale Antirheumatika) sowie eine physikalische Behandlung ausreichend sein. Die Friktionsmassage beseitigt die entzündungsähnlichen Zustände und die in der Sehne eingelagerten Ödeme.

In jedem Fall ist es wichtig, die Schmerzen ernst zu nehmen, seinem Arm eine Erholungspause zu gönnen
Lassen Sie ihren Golfschwung durchchecken, vielleicht lassen sich die Beschwerden mit einer kleinen Technikkorrektur beheben!

Vorauf muss beim Golf geachtet werden?

Die belastenden Rückschläge auf die Vorderarmmuskulatur sollten wie folgt vermieden werden:

Ein zu starker Bodenkontakt mit zu großen und tiefen Divots
Bälle sollten mit möglichst sauberem Schlägerkopfkontakt gespielt werden
Ein korrekter Griff sowie
Griffdicke und
Schlägerschaft spielen dabei eine wichtige Rolle.
Auf der Driving Range sollten die Bälle vom Tee geschlagen werden.
In vielen Fällen ist eine falsche Schwungtechnik z.B. ein ungünstiger Griff oder inadäquate Zugrichtung der Muskelsehnenansätze in der Schlagphase für die Beschwerden verantwortlich.

Der Golf- und Tennisarm-Check

Ob man wirklich eine Entzündung oder Sehnenansatz-Reizung am Ellenbogen hat, kann natürlich nur ein Orthopäde diagnostizieren. Aber es gibt einige Symptome um frühzeitig zu erkennen, ob man einen Golf- oder Tennisarm hat. Eine frühe Behandlung ist deutlich erfolgsversprechender, denn in weit über
90%
aller Fälle führt bereits eine konservative Behandlung zum vollständigen Abklingen der Schmerzen. Für den Golfspieler zeigt sich der Golf- oder Tennisarm meist als klarer Fall - man klagt über stechende Schmerzen seitlich am Ellenbogen. Bei Bewegung oder Streckung des Unterarmes flammt der Schmerz auf. Der Sehnenansatz der Unterarmmuskeln am Oberarm ist am Ansatzpunkt eindeutig druckschmerzhaft. Oft zeigt sich der Muskel im oberen Bereich des Unterarms gerötet und geschwollen.

Der Verlauf der Symptom


1. Stufe:
Schmerzen nur bei Belastung
2. Stufe:
Krankhafte Veränderungen am Ansatz der Unterarmmuskels (ständige Schmerzen)
3. Stufe:
Abriss des Muskelansatzes
4. Stufe:
weitere Veränderungen wie Bindegewebseinlagerungen in den Sehnenansatz oder Verkalkung

Die Symptome können erstmal mit einfachen Mitteln bekämpft werden. Kühlung des Ellenbogens mit Eis oder durchblutungsfördernde und schmerzstillende Salben (Voltaren) können beim Abklingen der akuten Schmerzen helfen.

Es liegt selten eine Entzündung vor, sondern eine Sehnenansatz-Reizung, die durch eine Verkrampfung des großen Muskels entsteht, weil die Sehne verkürzt ist.

Muskelverletzungen

Unter Anweisung eines professionellen Golflehrers sind Golfverletzungen ausgeschlossen - Muskelkater leider nicht. Schwere Muskelverletzungen kommen beim Golf nicht vor. Es ist jedoch wichtig, kleine Muskelverletzungen nicht zu unterschätzen und ärztlich empfohlene Sportpausen einzuhalten. Ein sorgfältiges Aufwärmen vor dem Training minimiert das Risiko für Muskelverletzungen. Die häufigste Muskelverletzung, die jeder kennt, vor allem wenn man mit dem Golfspielen beginnt ist Muskelkater. Bei allen Muskelverletzungen (außer beim Muskelkater) ist es wichtig, sofort die sportliche Aktivität abzubrechen!

Was für Muskelverletzungen gibt es?

Muskelkater
Ursache: Ungewohnte, neue Bewegungsabläufe, Überlastung bestimmter Muskelanteil

Muskelzerrung Ursache: mangelnde Vorbereitung, zu intensive Belastung, muskuläre Dysbalancen, falscher Trainingsaufbau oder auch Mineralverluste durch starkes Schwitzen

Muskelfaserriss
für Golf nicht relevant

Muskelriss
für Golf nicht relevant

Muskelprellung
Ursache: Durch äußere Gewalteinwirkung – z.B. Sturz oder Sicherheitsabstand beim Schlag nicht beachtet

Muskelkrampf
Ursache: Elektrolytverlust durch starkes Schwitzen ohne ausreichende Flüssigkeits- und Mineralzufuhr oder Überbelastung
Suchen Sie bei Muskelverletzungen einen Arzt auf!
Oft wird die Verletzung unterschätzt, sodass nicht selten aus einer nicht ausgeheilten, kleineren Muskelverletzung eine nachfolgende, häufig stärkere Verletzung resultiert. Die Folgen sind lange Trainings- und Wettkampfpausen ggf. sogar Dauerschäden.

Wodurch steigt das Muskelverletzungsrisiko?

Unzureichendes Aufwärmen und Stretching
Falsche Trainingsmethoden
Muskelübermüdung
Überbelastung
Muskuläre Dysbalancen
Vorschädigungen mit ausgedehnter Narbenbildung (Narbengewebe ist weniger elastisch, dadurch verletzungsanfälliger)
Einschränkung des Bewegungsausmaßes (durch erhöhten Muskeltonus)
Muskelunterkühlung


Was tun bei einer Muskelverletzung?

Ist es nun zu einer Muskelzerrung oder Muskelprellung gekommen, dann ist sofort einmal die PECH Regel anzuwenden:

P


steht für Pause. Das heißt: Nicht die Zähne zusammenbeißen und weitermachen, sondern sofort mit dem Golf aufhören. Der verletzte oder schmerzende Körperteil sollte ruhig gestellt werden.

E

steht für Eis. Die betroffene Stelle umgehend mit Eis, fließendem kaltem Wasser oder einem kalten Umschlag (z. B. Coldpack aus der Apotheke) behandeln. Kälte reduziert Blutungen und Schwellungen. Kältepackungen jedoch niemals direkt auf die Haut legen, sondern die betroffene Stelle mit einem Tuch abdecken. Vorsicht: Bei offenen Wunden keine Kälte anwenden!

C

steht für Compression. Das Anlegen eines festen Verbandes mit einer elastischen Binde ist der nächste Schritt, am besten um einen kalten Umschlag herum. So werden große Blutergüsse vermieden (eine stärkere Blutung kann ohne Kompression zu weiteren Muskelfaserzerstörungen und ausgeprägten Defekten führen). Achten Sie darauf, die Binde nicht zu fest zu ziehen. Verbinden, nicht abbinden!

H

steht für Hochlagerung. Dadurch wird die Blutzufuhr verringert. Flüssigkeit, die aus den Blutgefäßen in das umliegende Gewebe ausgetreten ist, wird leichter abtransportiert. Das führt dazu, dass sich die Schwellung und die damit verbundenen Schmerzen vermindern

Was ist Kinesiotaping?

Die Behandlungsmethode "Kinesiotaping" wurde von dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase Ende der 70er Jahre erfunden. Besonders geeignet ist die Methode bei Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates. Abhängig von der Kleberichtung und der Art des Tapings soll eine spannungssteigernde (tonisierende) oder spannungssenkende (detonisierende) Wirkung der Muskulatur erreicht werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Bewegung der Spieler nicht eingeschränkt, sondern sogar gefördert wird. In der Regel verbleibt das Tape circa 3 Tage bis zu einer Woche auf der Haut. Die zum Teil schnell eintretende Schmerzreduktion bleibt erfahrungsgemäß auch nach Ablegen des Tapes meist erhalten.

Was ist die Besonderheit?

Mit Hilfe aufgeklebter, kleiner Hautelektroden (wie bei einem EKG) kann der Zustand und die Muskelfunktion genau untersucht werden. Die Untersuchung dauert ca. 20 Minuten und ist völlig schmerzfrei. Somit gewinnt der Therapeut und Arzt wichtige Informationen über abgeschwächte oder verspannte Muskelbereiche und kann die Behandlung spezifizieren
Das Tape ist sehr elastisch und hat eine Eigendehnung von bis zu 140%, es ist atmungsaktiv - luft- und feuchtigkeitsdurchlässig, es hat eine hohe Strapazierfähigkeit, ist hautfreundlich und unterstützt damit effektiv die verletzte oder schmerzhafte Struktur.

Wann kann es eingesetzt werden?

Das Kinesiotape kann bei Beschwerden, aber auch als Prävention zum Einsatz kommen. Das Einsatzgebiet ist sehr groß – vom Golfarm bis hin zum Tinitus ist das Behandlungsspektrum sehr umfangreich.
Hier ein paar Beispiele:

bei Rückenproblemen und Bandscheibenproblemen
Muskelverspannungen
Gelenkinstabilitäten
Migräne
Tinitus
Schwindel
zur Prävention und Trainingsvorbereitung
Unterstützung von Physiotherapiekonzepte
bei Lymphstau
Arthrose jeglicher Art
Bänder- und Sehnenverletzungen
HWS-Syndrom & LWS-Syndrom oder typische Ischialgie
akute oder chronische Knie-, Sprunggelenks oder Achillessehnenprobleme
Dabei werden Mobilität, Kraft oder Funktion nicht eingeschränkt!

Die Wirkungsweise

Durch das Anheben der Haut und des Gewebes entsteht mehr Raum im geschädigten Gewebe und die Lymphflüssigkeit kann besser abfließen. Die Blutzirkulation wird verbessert und die Schmerzrezeptoren entlastet. Hierdurch kann gezielt Einfluss auf das komplexe Zusammenspiel von Muskeltonus, Gelenken, Bändern und Nerven genommen werden.

Behandlung des Golferarms

Man sollte den Golferarm beim Heilungsprozess mit Behandlungstechniken unterstützen. Die klassischen Behandlungen sind neben der Akupunktur, Ultraschall und der Lasertherapie die Krankengymnastik. Auch das Kineso-Tape kann hier zum Einsatz kommen. Durch das Kinesio-Taping wird der Druck auf die Entzündung reduziert. Es kommt zu einer Verbesserung der Lymphzirkulation, welche vorher aufgrund der Entzündung im Unterarm gestört wurde. Durch das richtige Anbringen der Kinesio-Tape-Anlagen entsteht eine verbesserte Gelenkfunktion und Schmerzdämpfung, die zu einem verkürzten Heilungsprozess beiträgt. Das erste Tape wird 3-5 Tage getragen. Eine Tape-Erneuerung erfolgt nach einer Tragedauer von 7-8 Tagen. Alle Tätigkeiten des alltäglichen Lebens (z.B. Duschen) sind ohne weiteres durchführbar.

So bringen Sie bei Golfarm Beschwerden das Kinesio-Tape richtig an

 
„Druck heißt, um fünf Mäuse zu spielen, wenn Du nur zwei in der Tasche hast."
Lee Trevino​
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