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Fitting

Ein Fitting dauert bei uns 45 Minuten, bei der mit Hilfe eines Flight-Scopes (Radargerät) verschiedene Daten über den Schwung und den Ballflug eines Spielers erhoben werden können. Dadurch können wir entscheiden, unter Berücksichtigung der erhobenen Daten, unserer Erfahrung und der Rückmeldung des Spielers, welche Schläger für die jeweils individuellen Voraussetzungen des Spielers (Körperbau, Bewegungsablauf etc.) am besten geeignet sind.
 
 
 
 

Brauche ich ein Fitting?

Ja natürlich, damit die Schläger zu Ihren anatomischen Voraussetzungen passen! Es ist ja einleuchtend, dass ein Golfspieler mit einer Körpergröße von 190 cm weiter weg vom Golfball steht als ein Spieler, der 170 cm groß ist. Daher ist es auch leicht nachvollziehbar, dass diese beiden Spieler nicht mit der gleichen Schaftlänge vernünftig Golf spielen können.

Diese „Grundeinstellungen“ gelten für alle Golfspieler, egal ob Mann oder Frau, ob Einsteiger oder Fortgeschrittener Golfer.

Sollten Sie bereits über einen konstanten Schwung verfügen, so kann auch für die Flexibilität des Schaftes hierbei eine Empfehlung ausgesprochen werden. Wenn Sie z.B. einen schnellen, sportlichen Schwung haben, werden Sie mit einem zu weichen Schaft keine guten Ergebnisse erzielen. Der Schaft hängt in diesem Fall bildlich gesprochen dem Schwung zu sehr hinterher, die Flugbahn wird meist zu hoch und nicht kontrollierbar. Für Damen ist es andererseits meist kontraproduktiv einen zu schweren, steifen Schaft zu verwenden, da Damen einen leichten Schaft wesentlich einfacher und explosiver beschleunigen können als einen schweren Schaft.
Einsteiger, die gerade Ihren Schwung entwickeln, durchleben eine „Phase“ wechselnder Schwunggeschwindigkeiten, da hier oftmals zuerst die richtige Technik durch langsamere, aber genaue Bewegungen erlernt werden muss um dann aber wieder Geschwindigkeit für mehr Weite aufzubauen. Hier ist oftmals eine Standard-Flexibilität (Regular Flex) die richtige Wahl, die ein breites Spektrum abdeckt.
Die für Sie passende Konfiguration wird aber eben ganz individuell durch ein Fitting herausgefunden.

 

Lie-Winkel

Der Lie-Winkel zwischen Schlägerkopf und Schaft, sorgt dafür, dass der Schlägerkopf im Treffmoment gerade auf dem Boden aufliegt. Auch hier werden Sie mit einer falschen Einstellung nicht glücklich werden, da Sie sonst den Boden immer mit der Ferse oder der Hacke des Schlägerkopfes zuerst berühren und dadurch natürlich auch keine gerade Schlagfläche im Treffmoment an den Ball bringen können.

Stimmt Ihr Liewinkel?

Sie benötigen nur ein Tesaband und etwas hartes aus Kunststoff von wo Sie den Ball spielen können um die Hauptabriebstelle besser zu erkennen.

Der Liewinkel wird mit Hilfe vom Lie-Board (eine Platte aus Kunststoff) und Lie-Aufklebern (man kann auch Tesafilm nehmen) bestimmt. Hierbei wird die Sohle des Golfschlägers beklebt, der die Hauptabriebstellen beim Bodenkontakt dann aufzeigt. Anschließend werden auf einem harten Brett einige Schläge durchgeführt, wobei hier auf guten Bodenkontakt beim Schwung geachtet werden muss - sonst entsteht ja kein Abrieb.

Lie-Tabelle

Stehen Sie mit Golfschuhen locker und aufrecht da. Eine 2. Person misst den Abstand vom Boden bis zum Handgelenk. Beim Rechtshänder die linke Hand und beim Linkshänder die rechte Hand.

Auf der linken Seite von der Tabelle können Sie den Abstand vom Handgelenk zum Boden in cm sehen. In der obersten Spalte von der Tabelle ist Ihre Körpergröße. Dadurch sehen Sie ganz exakt, ob der Standardlie STD (Schwarz) passend ist, oder wieviel Grad mehr Upright (UP) oder Flat (FLAT) der Schläger haben sollte.

 

Die richtige Golf Griffstärke

Messen Sie als Rechtshänder Ihre linke und als Linkshänder Ihre rechte Hand vom Handgelenk bis zum längsten Finger (in der Regel der Mittelfinger). Messen dann nur den längsten Finger und entnehmen Sie aus der Tabelle unten Ihre Griffstärke.

Griff & Wraps

Ein Griff wird auf einen Schläger mit einem doppelseitigen Klebeband (Wraps) auf den Schläger gezogen. Es ist auch möglich mehrer Wraps auf den Schläger zu wickeln bevor man den Griff draufzieht, um den Griff etwas dicker zu machen.

Steht in der Tabelle bei Herren, Damen oder Junior ohne eine Zahl dahinter, ist das Standarddicke.

Die anderen Zahlen haben folgende Bedeutung:
1/64 = 1 Wraps
1/32 = 2 Wraps
1/20 = 3 Wraps
1/16 = Midsize
1/12 = Midsize + 1Wraps
1/10 = Midsize + 2Wraps
1/8 = Jumbo

Ein Beispiel: Herren + 1/20 bedeutet, Sie brauchen einen Standardgriff mit 3 Wraps. Ganz einfach 🙂

Wie wichtig ist eine passende Griffstärke?

Ein zu dicker Griff kann die kleineren Muskeln im Unterarm neutralisieren und es Ihnen schwer machen, die Schlagfläche „square“ zur Ziellinie auszurichten. Typische Schläge mit einem zu dicken Griff sind ein „Push“ oder „Slice“.

 

Schlägerlänge selbst ermitteln

Stehen Sie mit Golfschuhen locker und aufrecht da. Eine 2. Person misst den Abstand vom Boden bis zum Handgelenk. Beim Rechtshänder die linke Hand und beim Linkshänder die rechte Hand.

Auf der linken Seite von der Tabelle können Sie den Abstand vom Handgelenk zum Boden in cm sehen. In der obersten Spalte in der Tabelle ist Ihre Körpergröße. Dadurch sehen Sie ganz exakt, ob die Standardlänge zu Ihnen passt oder um wieviel kürzer/länger der Schläger sein sollte.

Ein Beispiel:
Handgelenk-Boden-Abstand: 95 cm
Körpergröße: 188 cm
Perfekte Schlägerlänge wäre: Standardlänge + 1 Inch (1" = 2,54 cm)

Sie kennen die Länge Ihrer Schläger nicht?

Dann kommt jetzt der spannende Teil! Maßband rausholen und nachmessen.
Schlägerlänge DAMEN Standard

Eisen 3 – (38″) 96,5 cm
Eisen 4 – (37,5″) 95,3 cm
Eisen 5 – (37″) 94 cm
Eisen 6 – (36,5″) 92,7 cm
Eisen 7 – (36″) 91,4 cm
Eisen 8 – (35,5″) 90,2 cm
Eisen 9 – (35″) 88,9 cm
PW Wedge – (34,5″) 87,6 cm
SW Wedge – (34,5″) 87,6 cm
Schlägerlänge HERREN Standard

Eisen 3 – (39″) 99 cm
Eisen 4 – (38,5″) 97,8 cm
Eisen 5 – (38″) 96,5 cm
Eisen 6 – (37,5″) 95,3 cm
Eisen 7 – (37″) 94 cm
Eisen 8 – (36,5″) 92,7 cm
Eisen 9 – (36″) 91,4 cm
PW Wedge – (35,5″) 90,2 cm
SW Wedge – (35,5″) 90,2 cm
 
„Ich habe dieses Spiel so sehr geliebt, dass ich jeweils kaum erwarten konnte, bis die Sonne aufgeht und ich wieder auf den Platz hinaus könnte.”
Ben Hogan​
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